Junge Auszubildende in der Pflege

Der gute Start in die Pflege: Die generalistische Ausbildung zur*zum Pflegefachfrau/ Pflegefachmann

Mit einer 3-jährigen, staatlich anerkannten Ausbildung in der Pflege steht Ihre berufliche Zukunft auf sicheren Beinen. In der Pflege werden die Fachkräfte vom Fleck weg engagiert – die Vermittlungsquote liegt bei 100%! Dabei wird auch schon während der Ausbildung gut gezahlt:

Gutes Geld für gute Arbeit:

Tabelle Ausbildungsvergütung

(Die Ausbildungsvergütung kann von Träger zu Träger und von Bundesland zu Bundesland variieren.)

Pflege ist nicht gleich Pflege!

Ob eine kompetente und professionelle Pflege gelingt, hängt in erster Linie davon ab, welches Fundament in der Ausbildung gelegt wurde. Wenn das Umfeld und die Atmosphäre stimmen und sich das Miteinander respektvoll und harmonisch gestaltet, macht Ausbildung Spaß. Das Lernen fällt leicht. Man ist nicht allein, sondern Teil eines Teams, das sich gegenseitig unterstützt, um in Theorie und Praxis erfolgreich zu agieren.

Aus der Praxis… für die Praxis!

Die Pflege ist eine hochkomplexe Aufgabe, die Pflegende tagtäglich vor neue Herausforderungen stellt. Pflegefachkräfte sollten deshalb in der Lage sein, schnell und dennoch umsichtig zu entscheiden. Sie sollten flexibel und handlungsfest sein, um die zu Pflegenden in ihrer jeweils individuellen Situation bestmöglich zu versorgen.

Die Pflege-Schulungszentren des IBAF haben sich schon vor Jahren dafür entschieden, bei der Ausbildung ihrer Pflegefachkräfte nichts dem Zufall zu überlassen. Die pädagogischen Teams aus Theorie und Praxis haben ein eigenes „Situationsorientiertes Curriculum“ (Lehrplan) entwickelt, das den Anforderungen des neuen Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) entspricht und das berufliche Handeln in den Vordergrund stellt.

Bundesweit anerkannt

Das IBAF-Pflegecurriculum ist bundesweit anerkannt. Es ist in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen ent­­standen und wird vor dem Hintergrund der neuen generalistischen Pflegeausbildung stetig weiterentwickelt. Als Vertreterin der interaktionistischen Pflegedidaktik liefert Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck in ihren Forschungsergebnissen wissenschaftliche Erklärungen und Lösungen für gesundheitsbezogene und pflegerische Probleme.

Durch das IBAF-Pflegecurriculum werden Auszubildende mit authentischen Situationen aus dem Berufsalltag konfrontiert. Alle IBAF-Pflege-Schulungszentren wurden zudem für den theoretischen und praktischen Unterricht mit moderner und digitaler Technik ausgestattet. Dadurch wird die Ausbildung nicht nur interessant und abwechslungsreich – es bedeutet auch, dass sich Auszubildende während der gesamten Ausbildungszeit mit ganz unterschiedlichen Szenarien und Problemlagen aus­einandersetzen, um wichtige Zusammenhänge rechtzeitig zu erkennen und erfolgreiche Lösungsstrategien zu erarbeiten. So lernen sie aus der Praxis für die Praxis!

Die Begleitung durch hochqualifizierte und pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter*innen und die enge Kooperation mit den unterschiedlichen Praxispartner*innen in der Pflege schaffen ein motivierendes und spannendes Lern- und Arbeitsumfeld.

Der wissenschaftliche Hintergrund der Ausbildung bildet darüber hinaus ein solides und tragfähiges Fundament für die berufliche Weiterentwicklung und ebnet den Weg für eine Karriere in der Pflege.

Wir machen Sie startklar für die Generalistik

Mit dem neuen Pflegeberufereformgesetz, das am 01.01.2020 in Kraft trat, bekommt die Pflegeausbildung eine vollkommen neue Ausrichtung. Dadurch entsteht eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung, die mit der Ausbildung in anderen Berufs­feldern erfolgreich konkurrieren kann.

Mit der sogenannten generalistischen Pflegeausbildung werden die bisherigen Berufsausbildungen in

  • der Altenpflege,
  • der Gesundheits- und Krankenpflege und
  • der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt. Die generalistisch ausgebildeten Pflegefachkräfte können somit zukünftig Menschen aller Altersstufen in allen pflegerischen Versorgungsbereichen (z.B. Krankenhäuser, Hospize, Pflegeinrichtungen, Rehabili­tationseinrichtungen etc.) professionell pflegen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss als „Pflegefachfrau“ bzw. ­„Pflegefachmann“ ist deshalb auch ein Wechsel innerhalb der unterschiedlichen Versorgungsbereiche jederzeit möglich. Darüber hinaus ist der generalistische Berufsabschluss in allen Mitgliedsstaaten der EU anerkannt.

Wie sieht die praktische Ausbildung aus?

Die praktische Ausbildung in der Pflege wird in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen absolviert. Die Pflegeeinrichtungen sind Kooperationspartner des IBAF. Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten, pflegen die Leitungskräfte der IBAF-Pflegeschulungszentren den engen Kontakt und Austausch zu den jeweiligen Einrichtungsleitungen.

Die Ausbildung zur*zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann dauert insgesamt drei Jahre. Dabei wechseln sich die theoretischen Ausbildungsabschnitte beim IBAF mit den praktischen Ausbildungsabschnitten in der Pflegeeinrichtung ab.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer*innen auf Antrag die staatliche Erlaubnis, die Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ zu führen.

Was benötige ich, um eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen?

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung in der Pflege ist die Freude am Umgang mit hilfebedürftigen Menschen. Formal müssen die folgenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Erster allgemeinbildender Schulabschluss plus einer erfolgreich abgeschlossenen  mindestens zweijährigen Berufsausbildung
  • Erster allgemeinbildender Schulabschluss plus einer einjährigen Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege
  • Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung
  • Nachweis eines betrieblichen Ausbildungsplatzes

Übrigens: Die Ausbildung in der Pflege ist auch für Gehörlose möglich!

Die IBAF-Gehörlosenfachschule bildet gehörlose und schwerhörige Menschen in sozialen Berufen aus, zum Beispiel auch mit einer Ausbildung zur*zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann für Gehörlose.

Foto: shutterstock/Andresr
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