Schmerz

Koordinator*in für Schmerzmanagement in der ambulanten/stationären Krankenpflege und Altenhilfe

Diese bewährte Palliativ-Zusatzqualifikation baut auf dem schmerztherapeutischen Ausbildungscurriculum der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, der Ausbildung „Palliative Care“ und den „Expertenstandards Schmerzmanagement in der Pflege“ auf.

Palliativfachpflegekräfte erlernen, in ihren Einrichtungen (ambulant wie stationär) ein fundiertes Schmerzmanagement für chronisch kranke Menschen umzusetzen, unter der besonderen Berücksichtigung von Kommunikationseinschränkungen.

Diese Weiterbildung umfasst 56 Stunden. Dabei werden bereits absolvierte 16 Stunden aus der abgeschlossenen Weiterbildung Palliativfachpflege zu Themen der onkologischen/ palliativen Schmerztherapie angerechnet. Mit verbleibenden 40 Unterrichtsstunden erreichen die Teilnehmer*innen die Zusatzqualifikation.

Zwischen dem vierten und dem fünften Weiterbildungstag ist in der eigenen Herkunftseinrichtung ein kleines Projekt zum Schmerzmanagement modellhaft zu beginnen und kurz zu dokumentieren. Am fünften und damit letzten Tag der Weiterbildung ist dieses Projekt in einer kurzen Abschlusspräsentation der Kursleitung und den Teilnehmer*innen des Kurses vorzustellen. Eine kurze Erarbeitung dieses Projektes aus der Praxis (max. 1 Seite) ist vorab bei der Kursleitung einzureichen.

Die Weiterbildung schließt mit dem Zertifikat „Schmerzexpert*in“ ab.

In der Kombination von Basisqualifikation (Zertifikat Palliativfachpflegekraft) und Zusatzqualifikation (Schmerzexpert*in) werden die erwarteten Standards der „Pain Nurse DGSS“ zur Gänze erfüllt. Dies ist auf dem Zertifikat der Zusatzqualifikation auch so vermerkt. Die Reihenfolge beim Erwerb beider Qualifikationen ist hierbei unerheblich.

Termine und Themen

Montag 25.11.19 09-16 Uhr
1. Expertenstandard Schmerz (akuter und chronischer Schmerz) umsetzen

  • Analyse von Schwierigkeiten in der Umsetzung einer fundierten Schmerztherapie und Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten
  • Umsetzung der Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“
  • Entwicklung von Instrumenten zur Umsetzung eines fundierten Schmerzmanagements

Dienstag 26.11.19 09-16 Uhr
2. Umsetzung eines fundierten Schmerzmanagements in der Versorgung kommunikationseingeschränkter Menschen (speziell bei Demenz)

  • Grundlagen der Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung bei Menschen mit Demenz
  • Analyse verschiedener Assessmentinstrumente

Mittwoch, 29.01.20 09-16 Uhr
3a. Nichtmedikamentöse Therapieverfahren

  • Physikalische Medizin und Rehabilitation
  • Naturheilverfahren
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Akupunktur/Akupressur

3b. Nutzung des „Total-Pain“-Konzeptes zur Analyse von Verhaltensänderungen bei Menschen mit Demenz, die auf ein Schmerzerleben hinweisen.

  • Entwicklung, bzw. Überarbeitung eines Standards zur Umsetzung des Schmerzmanagements
  • Vorbereitung der Abschlusspräsentation

Donnerstag, 30.01.20 09 – 16 Uhr
4. Chronische nicht-tumorbedingte Schmerzsyndrome und ihre Behandlungsarten

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen, Rückenschmerzen, Neuropathische Schmerzen, Zosterneuralgie, Stumpf- und Phantomschmerzen, Viszerale Schmerzen
  • Somatoforme Schmerzstörung, Somatisierungsstörung
  • Schmerztherapie beim alten Menschen

Abschlusstag Mi, 11.03.20 (9-15 Uhr)
5. Darstellung von Umsetzungsmöglichkeiten des Schmerzmanagements in die Einrichtungen der TN

Preis

Gesamtpreis inkl. Zertifikat/Tagungsgetränken: 550,00 Euro

Kursleitung

Nina Rödiger www.mediacion.de/team & ein Palliativmediziner in Kooperation mit dem IBAF Norderstedt

Teilnehmerzahl

13 – 20 Personen

Veranstalter

Nina Rödiger; Zertifikat: www.MediAcion.de, Nina Rödiger.

Anmeldung

Ivonne Straube, ivonne.straube-TextEinschließlichBindestrichenLöschen-@ibaf.de oder Nina Rödiger, nina.roediger-TextEinschließlichBindestrichenLöschen-@icloud.com

Foto: Fotolia/jonnysek
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